Broschüre

Psychische Belastungen in der Arbeitswelt Psychische Belastungen in der Arbeitswelt
von Stress, Mobbing, Angst bis Burnout

  Download: PDF DINA5 2,1MB 83_Seiten

Broschüre

Broschüre Demografischer Wandel im Betrieb Demografischer Wandel im Betrieb
Die wichtigsten Handlungsfelder

  Download: PDF DINA5 1,7MB 100_Seiten

Publikation

Gute FührungsarbeitGute Führungsarbeit
Im Unternehmen gebraucht, von den Beschäftigten gefordert

  download: 2,9 MB DIN_A5 68_Seiten

Aktuell

Broschüre: TBS 4.0

Industrie 4.0 ist in aller Munde. Die damit verbundenen Erwartungen an Veränderungen im Arbeitsleben sind jedoch überwiegend von technischen und ökonomischen Sichtweisen geprägt. Die Gewerkschaften stellen dem das Konzept von Arbeit 4.0 gegenüber, das neben den technischen Aspekten der Digitalisierung vor allem die Auswirkungen auf Arbeitsorganisation und den Stellenwert menschlicher Arbeit in den Blick nimmt. In unserer Broschüre „TBS 4.0" zeigen wir die Vielfalt der Themen und der darauf bezogenen Qualifizierungs- und Unterstützungsmaßnahmen, mit denen die TBS Betriebs- und Personalräte sowie Mitarbeiter-, Jugend- und Auszubildenden- und Schwerbehinderten-Vertretungen in ihrer Arbeit unterstützt.

Die Broschüre kann hier heruntergeladen oder in gedruckter Form hier bestellt werden.

 


Die Ausgabe 4-2015 unserer TBS-Info bietet Inhalte mit folgenden Schwerpunkten:

  1. Praxisseminar Psychische Belastungen
  2. Die Konjunktur in Rheinland-Pfalz
  3. Die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union
  4. Messezeitung zur TBS-Mitbestimmungsmesse 2015
  5. TBS Veranstaltungsticker Jan/Feb

Wir wünschen eine anregende Lektüre und freuen uns über Lob, Kritik oder Anregungen.
Die TBS-Info 4-2015 kann hier heruntergeladen werden.

Text

weniger

#arbeitimdialog - Veranstaltungsreihe des MSAGD

Unter dem Titel #arbeitimdialog veranstaltet das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Demografie eine Workshopreihe, bei der die Teilnehmer die Gelegenheit zu einem intensiven Austausch mit Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Praktikern aus rheinland-pfälzischen Betrieben bekommen. Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe stehen verschiedene Erwartungen und Herausforderungen in unterschiedlichen Phasen des Arbeitslebens.

Die nächsten Veranstaltung findet statt:

  • Am 24.11.2015, 15:30 - 18:30 Uhr beim ZDF in Mainz zum Thema Generationenübergreifendes Miteinander im Unternehmen
  • Am 30.11.2015, 15:00 - 17:00 Uhr bei der Bitburger Braugruppe in Bitburg zum Thema Ausbildung / Start ins Berufsleben

Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier:
msagd.rlp.de/arbeit/arbeit-im-dialog/


Tagung zum Thema „Safe Harbor“ – doch kein sicherer Hafen? Was folgt aus dem EuGH-Urteil?

Termin: 07.12.2015 von 08:30 bis 17:00 Uhr
Ort: InterCityHotel Mainz Binger Str. 21, 55131 Mainz

In der Tagung wollen wir erörtern:

  • welche rechtlichen Möglichkeiten es für die Übertragung von Arbeitnehmerdaten in die USA gibt,
  • wie diese Möglichkeiten vor dem Hintergrund des EuGH-Urteils zu bewerten sind,
  • welche Handlungsmöglichkeiten ein Betriebsrat hat
  • welche Konsequenzen sich für Betriebsvereinbarungen einstellen, die eine Datenübermittlung in die USA auf Basis des Safe-Harbor-Abkommens regeln

Ausschreibung, Ablauf der Tagung, und Anmeldung zum Download

Link zur Online-Anmeldung

Technisch nur ein Mausklick – rechtlich ist die Übertragung von Arbeitnehmerdaten in die USA jedoch ein kompliziertes Unterfangen. Seit dem Jahr 2000 ist das Safe-Harbor-Abkommen eine der meistgenutzten rechtlichen Grundlagen für die Übertragung personenbezogener Daten in die USA – gewesen. Bislang hatten mehr als 5.000 US-Firmen diese Regelung akzeptiert. Im Oktober 2015 erklärte der Europäische Gerichtshof (EuGH) das Abkommen für ungültig, weil es nach Ansicht der Richter keinen hinreichenden Datenschutz garantiert. Das Abkommen sollte sicherstellen, dass die Daten von EU-Bürgern auch von US-Firmen nach bestimmten Datenschutzgrundsätzen verarbeitet werden. Diese sehen unter anderem vor, dass Nutzer über den Zweck der Datenverarbeitung informiert werden, eine Weitergabe an Dritte ablehnen können und Zugang zu ihren gespeicherten Daten haben. Der EuGH hat nun festgestellt, dass die Daten in den USA nicht ausreichend vor dem Zugriff staatlicher Stellen geschützt sind. Das Gericht kritisierte weiterhin, dass europäische Bürger nicht in den USA gegen den Missbrauch ihrer personenbezogenen Daten klagen können. Auch Betriebsräte haben es bislang akzeptiert, wenn die Übertragung von Arbeitnehmerdaten z.B. an den amerikanischen Mutterkonzern durch das Safe-Harbor-Abkommen begründet wurde. Die Betriebsräte konnten auch gar nicht anders, weil das Abkommen – entgegen den schon lange vorher vertretenen Ansichten der deutschen Datenschutzbehörden – von den Gerichten bislang nicht beanstandet wurde. Das nun ergangene Urteil des EuGH hat zur Folge, dass schon jetzt Daten auf Basis des Safe-Harbor-Abkommens nicht mehr in die USA übermittelt werden dürfen. Unternehmen sollten nach Ansicht der europäischen Datenschutzbehörden schon jetzt mögliche Risiken beim Datentransfer bedenken und rechtzeitig rechtliche und technische Schritte einleiten, um solche Risiken zu minimieren.

weniger

Fachtagung Arbeit 4.0 – Digitalisierung und die Arbeit der Zukunft

Am 17. September 2015 fand in Mainz die von der TBS Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem DGB Rheinland-Pfalz/Saarland veranstaltete Fachtagung zum Thema Arbeit 4.0 statt. Neben Fachvorträgen von Prof. Dr. Daniel Buhr und Oliver Suchy konnten die rund 100 Teilnehmenden in drei parallelen Fachforen über die Themen Industrie 4.0 und die Arbeit der Zukunft, aktuelle Tendenzen der Digitalisierung sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf Logistik und Transport diskutieren und sich miteinander austauschen.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete ein Statement von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein Schlusswort von Dietmar Muscheid, Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland. Die Teilnehmerunterlagen sind nun hier als PDF-Download verfügbar.

1. Dr. Prof. Daniel Buhr - Innovationspolitik I40
2. Forum 1: Industrie 4.0 und die Zukunft der Arbeit
3. Forum 2: Tendenzen der Digitalisierung
4. Forum 3: Logistik und Transport Dokumentation
5. Oliver Suchy - Digitalisierung der Arbeitswelt

Eine Textfassung des Vortrags von Prof. Buhr kann unter folgendem Link aufgerufen werden:
http://library.fes.de/pdf-files/wiso/11302.pdf.

Für das 1. Halbjahr 2016 ist eine Folgeveranstaltung in der Planung.


Tagung: Arbeit 4.0

Arbeit 4.0 - die Digitalisierung der Arbeit - ist verbunden mit einer großen Anzahl an Schlagworten, die von „Industrie 4.0” und dem „Internet der Dinge” über „Cloud-Computing” und „Croudworking” bis zu „Big Data” reichen.

Diesen und weiteren Aspekten der „Arbeit der Zukunft” widmet sich die TBS in Kooperation mit dem DGB Rheinland-Pfalz/Saarland im Rahmen der Fachtagung „ARBEIT 4.0 – Digitalisierung und die Arbeit der Zukunft” am 16. September in Mainz, die vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz gefördert wird.

Informationen, Programm und Anmeldung sind dem Flyer anbei zu entnehmen. Download PDF


Pressemitteilung: „Fachtagung Ausbildung“ am Freitag, den 24. Juli 2015

im CongressForum Frankenthal mit Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, ver.di Landesbezirksleiter Rheinland-Pfalz-Saarland Michael Blug, Michael Porschen, IG BCE Abteilungsleiter Junge Generation, Hauptverwaltung Hannover und Javier Pato Otero, Bezirkssekretär Abteilung Jugend und Bildung, IG Metall.

Inhaltliche Themen waren: - die Fachkräftesicherung als zukünftiges Handlungsfeld für Arbeitnehmervertretungen - Attraktivität der Arbeitgeber - Qualität von Ausbildung - Zeitgemäßes Recruiting - Digitale Technik - Jugendspezifische Methoden - Verbundausbildung - Kooperationsmöglichkeiten - Assistierte Ausbildung und Nutzung tarifvertraglicher Möglichkeiten.

Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler betonte, dass es aufgrund der demografischen Entwicklung künftig immer weniger Personen im erwerbsfähigen Alter geben wird. Es sei deshalb von großer Bedeutung, dass junge Menschen als die Fachkräfte von morgen gewonnen werden. "Für die Betriebe ist es daher zunehmend wichtig, attraktiv für den Nachwuchs zu sein. Und hier wissen wir: Beschäftigte in Unternehmen mit einer betrieblichen Interessenvertretung sind zufriedener, die Produktivität ist höher und die Betriebe sind im Wettbewerb um Fachkräfte insgesamt erfolgreicher", so die Ministerin.

Bereits die einleitenden Worte von Claudia Grässle, Geschäftsführerin der TBS Rheinland Pfalz, machten deutlich, dass die Fachkräftesicherung zukünftig Kerngeschäft für alle sein muss, die wirtschaftlich erfolgreich sein wollen. In Zeiten, in denen Betriebe und Verwaltungen händeringend Fachkräfte und Nachwuchs anwerben und gleichzeitig Jugendliche vergeblich nach einem Ausbildungsplatz suchen, sind Betriebs- und Personalräte dafür prädestiniert, das Thema Ausbildung in den Fokus zu rücken und aktiv im Unternehmen anzustoßen. Dazu braucht es spezifisches Fachwissen über die Systematik der Ausbildung, über neue digitale Techniken, über die Soziokultur der heutigen Jugend, über neue innovative und kreative Gestaltungsmöglichkeiten von Ausbildung und allem, was damit einhergeht.

Die Vertreter der Gewerkschaften stellten die bislang vorhandenen tarifvertraglichen Regelungen vor und machten deutlich, wie wichtig das Thema Fachkräftesicherung von allen Gewerkschaften genommen wird und welche hohe betriebliche Relevanz damit verbunden ist.

Die Veranstaltung war schwerpunktmäßig so aufgebaut, dass das Thema in seiner Komplexität dargestellt worden ist. Daraus ergaben sich ganz unterschiedliche Herangehensweisen und Möglichkeiten der Gestaltung, die je nach den jeweiligen betrieblichen Anforderungen ganz individuell betrachtet und in der Folge angegangen werden müssen. Die Fachtagung richtete sich daher zuvorderst an Betriebs- und Personalräte, aber auch an alle anderen Interessierten, die das Thema Ausbildung zur Sicherung des eigenen Fachkräftebedarfs angehen möchten und aus der Rolle des Zuschauers heraustreten.

Gemeinsam mit Politik und Gewerkschaften stellte die TBS das Rüstzeug inkl. Unterstützung vor, um sukzessive dieses Thema als Schwerpunkt im Unternehmen zu befördern. Dazu wurden von den Teilnehmern auch weitere betriebliche Hilfestellungen benannt, für die die TBS als die Einrichtung für Arbeitnehmer und ihre Interessenvertretungen zur Verfügung steht.

V. i. S. d. P.
Claudia Grässle

Pressemitteilung zum Download
Einladung zur Fachtagung Ausbildung als PDF-Download

weniger

Seminar "Strategiefindung für Personalratsgremien nach § 41 (1) LPersVG"

für Hauptpersonalrätinnen und Hauptpersonalräte im Schuldienst des Landes Rheinland-Pfalz
Die TBS gGmbH bietet am 09.-10. Juli 2015 ein Qualifizierungsseminar für Hauptpersonalrätinnen und Hauptpersonalräte im Schuldienst des Landes Rheinland-Pfalz an, das sich u.a. mit der Organisation der Personalratsarbeit sowie der Strategiefindung im Gremium befasst.

Nähere Information zur Veranstaltung und zur Anmeldung im Flyer: PDF Download


Veranstaltung: Update zum Arbeitsschutz am 16.06.2015

Update zum Arbeitsschutz - Relevante Neuerungen für die Arbeit der Arbeitnehmervertretungen
Eine wesentliche Voraussetzung für einen wirksamen Arbeits- und Gesundheitsschutz in Betrieben und Dienststellen ist die Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen und Vorgaben. Diese sind keine ein für alle Mal feststehenden Konstrukte. Sie müssen beispielsweise vor dem Hintergrund neuer arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse oder dem demografischen Wandel regelmäßig überprüft und angepasst werden.

Ebenso muss in Betrieben und Dienststellen geprüft werden, ob der Arbeitsschutz den aktuellen rechtlichen Vorgaben und Erkenntnissen entspricht. Auch im Jahr 2015 werden bzw. sind bereits Neuregelungen im Arbeitsschutz in Kraft getreten.
In diesem Zusammenhang veranstaltet die TBS gGmbH den Workshop "Update zum Arbeitsschutz", auf dem wir über wesentliche Neuerungen informieren und diese mit den TeilnehmerInnen diskutieren möchten.

Nähere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung im Flyer
Ansprechpartner: Melanie Sandmann


Mitbestimmung 4.0 - Mitbestimmungsmesse 2015

Am 25. und 26. November 2015 veranstaltet die TBS gGmbH Rheinland-Pfalz erneut ihre Mitbestimmungsmesse mit und für Betriebs- und Personalräte, Mitarbeiter- und Jugendvertretungen sowie Schwerbehindertenvertretungen und andere betriebliche Interessenvertretungen. Zum vierten Mal werden die Interessenvertretungen ihre Aktivitäten im Rahmen der Mitbestimmung präsentieren.

Die Messe bietet an den 2 Tagen

  • Möglichkeiten zum Dialog an Ständen der Betriebs- und Personalräte, Mitarbeitervertretungen, Jugend- und Auszubildendenvertretungen, Gewerkschaften und anderen Interessenvertretungen,
  • Fachworkshops,
  • Gespräche und Diskussionen.

Die Einladung zur 4. Mitbestimmungsmesse inklusive Programm und weiteren Informationen wird rechtzeitig verschickt. Die Anmeldung ist online schon jetzt möglich.


Neues Seminarprogramm für 2015 online

Die TBS startet am 18.03. mit einem Seminar zur "Erhebung und Analyse psychischer Belastungen am Arbeitsplatz" das diesjährige Seminarprogramm. Zwei Seminare zur "Work-Life-Balance" und zu "Klausurtagungen der Interessenvertretungen" stehen ganz am Anfang unserer Seminarübersicht – ohne konkreten Termin. Wenn es genug Interesse von eurer Seite besteht, werden wir gemeinsam Termine dafür festlegen.

Text

weniger

Neue Broschüre veröffentlich: Ganzheitliche Produktionssysteme – Mode, Mythos, Praxis

2012 veröffentlichte die TBS gGmbH die Dokumentation der Fachtagung "Produktionssysteme als Herausforderung".
Das Thema wird in der nun vorliegenden Broschüre "Ganzheitliche Produktionssysteme – Mode, Mythos, Praxis" unter folgenden Gesichtspunkten vertiefend dargestellt:

  1. Arbeitspolitische Konsequenzen von Gestaltungsprinzipien und Methoden Ganzheitlicher Produktionssysteme
  2. Vorgehensweise des Betriebsrats bei der GPS-Einführung
  3. GPS-Workshopreihe der TBS gGmbH Rheinland-Pfalz: Betriebsräte tauschen sich aus
  4. Beteiligung und Mitbestimmung der Betriebsräte
  5. Ausblick: Was kommt nach Ganzheitlichen Produktionssystemen?

Die TBS gGmbH hat eine neue Broschüre zum Thema "Demographischer Wandel im Betrieb" herausgegeben.

Folgende Handlungsfelder werden erörtert:

  1. Personalwirtschaft – Theoretische Ansätze und praktische Hürden bei der Bewätigung des demografischen Wandels im Betrieb
  2. Gesunde Mitarbeiter für gesunde Unternehmen – Betriebliches Gesundheitsmanagement als Werkzeug im demografischen Wandel Führung im demografischen Wandel
  3. Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben vor dem Hintergrund des demografischen Wandels – Vom Randthema zur strategischen Aufgabe
  4. Die duale Berufsausbildung: Aktueller Stand und Veränderungen
  5. Tarifliche Regelungen im demografischen Wandel: Grundlage zur Gestaltung der betrieblichen Herausforderungen
  6. Die demografische Entwicklung in Rheinland-Pfalz – Regionale Unterschiede und spezifische Herausforderungen für die Unternehmen

Psychische Belastungen angehen – und dranbleiben!
Fachtagung für Betriebs- und Personalräte und andere Beschäftigtenvertretungen vom 22. bis 24. April 2015 in Berlin

Viele Interessenvertretungen in Betrieben und Dienststellen haben die psychischen Belastungen und deren Gefahren für die Gesundheit der Beschäftigten zum Schwerpunktthema gemacht. Arbeitgeber sind aktiv geworden. Doch im betrieblichen Alltag müssen dicke Bretter gebohrt werden, um Stress, Burnout und Krankheit durch Arbeitsverdichtung, Multitasking, ausufernde Arbeitszeiten, Lärm, mangelnde Wertschätzung, Unvereinbarkeit von Beruf und Familie und vieles mehr zu bekämpfen. Anknüpfend an unsere Tagung aus dem Jahr 2013 heißt es „sich durchbeißen und dranbleiben“:

Das TBS-Netz veranstaltet dazu vom 22. bis 24. April 2015 in Berlin die Fachtagung „Psychische Belastungen angehen – und dranbleiben!“. Mit Expert/-innen, Gewerkschaften, politisch Verantwortlichen und Arbeitgebervertreter/-innen wollen wir dort Antworten geben und diese gemeinsam diskutieren. Das Workshop-Programm bietet allen Beschäftigtenvertretungen Orientierung und zeigt aktuelle Handlungsansätze auf. Branchenübergreifend, und diesmal mit besonderem Blick auf die Branchen öffentlicher Dienst, Gesundheit/Pflege und Handel/ Gastronomie, soll Erreichtes gewürdigt, kritisch geprüft und vor allem „neuer Stoff zum Dranbleiben“ geliefert werden.

Übrigens: Bei einer Anmeldung bis zum 28.11.2014 gibt es einen Frühbucherrabatt.

Nähere Informationen zur Tagung und zur Anmeldung im Flyer
sowie unter www.tbs-gesundheit.de

Ansprechpartner: Melanie Sandmann


25 Jahre TBS – ein Grund zum Feiern!

In Anwesenheit aller bezirklichen Gewerkschaftsvorsitzenden, von Ministerpräsidentin Dreyer und Arbeitsminister Schweitzer sowie Daniel Köbler, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag, feierte die TBS mit 250 Gästen, darunter betrieblichen Interessenvertretungen und Gewerkschafter, ihr fünfundzwanzigjähriges Bestehen – und gleichzeitig die Verabschiedung von Winfried Ott als Geschäftsführer.

Dietmar Muscheid dankte in seiner Laudatio „den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ Die TBS sei ein wichtiger Faktor in der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik des Landes und genieße hier einen sehr guten Ruf. Besonders hervor hob er die enge Zusammenarbeit von DGB, Einzelgewerkschaften, Betriebsräten und auch Unternehmensverantwortlichen mit der TBS …

…Laut Frau Dreyer hat die TBS dazu beigetragen, Arbeitsbedingungen und Qualifikationen der Beschäftigten zu verbessern, betriebliche Risiken abzuwehren und Beschäftigung zu sichern. Die Beratungsleistungen der TBS richten sich – so Dreyer - zwar zunächst an Gewerkschaften und betriebliche Interessenvertretungen, aber auch an Unternehmensleitungen und Betriebsräte gemeinsam. „Das ist etwas ganz Besonderes, denn damit werden schon frühzeitig Konflikte entschärft“, sagte die Ministerpräsidentin. Als hochqualifizierte Beratungsorganisation helfe die TBS seit ihrem Bestehen, unzählige Arbeitsplätze zu retten.

Beide Redner betonten die herausragende Rolle von Wini Ott für die Entwicklung der TBS. Er ist seit 1990 bei der TBS; 1993 wurde er stellvertretender Geschäftsführer, im Jahr 2000 Leiter und seit 2005 ist er Geschäftsführer der TBS. „In dieser Zeit hat Winfried Ott die TBS entscheidend geprägt und sie zu einem Stabilitäts- und Rettungsanker für viele Beschäftigte und Unternehmen gemacht“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Dietmar Muscheid formulierte sehr persönlich: „Winfried Ott hat in den letzten 25 Jahren wirklich tolle Arbeit geleistet. Dort, wo Arbeitsplätze oder Arbeitnehmerrechte in Gefahr waren, hat er immer wieder unmittelbar dazu beigetragen, dass diese gesichert werden konnten.“ Dafür gelte ihm ein ganz besonderer Dank.

Beide wünschten Claudia Grässle als Nachfolgerin in der Geschäftsführung viel Erfolg.

weniger

EEG 2014: stark umstritten – von EU-Kommission genehmigt – seit 1. August in Kraft

Auswirkungen auf rheinland-pfälzische Industrieunternehmen

Welche Industrieunternehmen in welcher Höhe künftig von den Begünstigungen bei der zu zahlenden EEG-Umlage Gebrauch machen können, hängt von mehreren Faktoren ab (§ 63 ff. EEG 2014). Wer zu einer Branche nach Anlage 4 (Liste 1 oder 2) gehört, wird grundsätzlich begünstigt. So z. B. Unternehmen zur Herstellung von Papier, Karton und Pappe; Schmieden beispielsweise stehen nicht in Anlage 4. Zusätzlich muss die Stromkostenintensität ab 2015 mind. 16 % betragen (mind. 20 % bei Unternehmen der Liste 2) – früher waren es 14 % Energieintensität. Zu beachten ist auch, dass sich die Stromkostenintensität künftig über Unternehmensdurchschnittspreise und standardisierte Stromverbräuche, nicht mehr über die Werte des jeweils antragsstellenden Unternehmens, berechnen wird. Wie genau diese Durchschnittwerte ermittelt werden, ist noch unklar.

Insgesamt ist mit Änderungen, auch in der Höhe der anfallenden Kosten, zu rechnen. Wie stark, ist individuell abhängig und auch bedingt von den anzuwendenden Übergangs- und Härtefallbestimmungen (nach § 103 EEG 2014).

Einer, mit der EEG-Umlage verbundenen, steigenden Kostendynamik können Energieeffizienzmaßnahmen entgegen wirken. Bei Fragen zum EEG, zum Energierecht allgemein oder zu Energieeffizienzmaßnahmen stehen wir Euch und Eurem Gremium gerne zur Verfügung.
Über folgenden Link ist das aktuelle EEG beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz abrufbar:

Aktuelles EEG beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (PDF Download)

Text

weniger

„Energiewende in Rheinland-Pfalz. Sozio-technische Untersuchung der Auswirkungen der Energiewende auf Industrieunternehmen am Standort Rheinland-Pfalz“

Die Energiewende ist beschlossen, in Rheinland-Pfalz soll der benötigte Strombedarf bis 2030 bilanziell zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energieträgern gedeckt werden. Dieser Umbau bedeutet einen tiefgreifenden gesamtgesellschaftlichen Wandel.
Insbesondere für Industrieunternehmen, die zu den größten Energieverbrauchern und gleichzeitig den größten Arbeitgebern zählen, führt die politisch forcierte Energiewende zu Änderungen. Die Thesis versucht, an Hand von qualitativen Experteninterviews rheinland-pfälzischer Unternehmen, exemplarisch die Auswirkungen zu erfassen. Gestützt wird die qualitative Erhebung durch quantifizierbare Betriebsdaten. Besonderer Wert wird auf die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen und ihrer innovativen Potentiale, sowie auf die Auswirkungen auf Arbeitsplätze, Arbeitnehmerbeteiligung, Produktionsprozesse und Versorgungssicherheit gelegt.Allgemein werden politische, organisatorische, finanzielle, unternehmerische, rechtliche und weitere Probleme bei der Umsetzung der Energiewende festgestellt. Vor allem im systemimmanenten Spannungsfeld zwischen Technik/Industrie und Politik liegen viele der erwarteten Probleme begründet.

Um den vollständigen Auszug der Masterthesis zu lesen klicken Sie bitte hier.
Wir danken nochmals allen Unternehmen, die uns bei dieser Erhebung unterstützt haben.

Link zu den Publikationen