Stichworte

  • Bilanzanalyse
  • Make-or-buy-Analyse
  • Alternativgutachten
  • Interessenausgleich und Sozialplan
  • Rechte des Betriebsrats nach §111 BetrVG
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Sicherung der Beschäftigung bei wirtschaftlichen Problemen und Betriebsänderungen bis hin zu drohender Insolvenz

Betriebsänderungen bis hin zu Insolvenzen nehmen erheblich zu. Interessenvertretungen und ihre Gewerkschaften sind gefordert, Alternativen zu Arbeitgebervorschlägen zu entwickeln, die meist auf scheinbar objektiven Zahlen aus dem Rechnungswesen basieren. Dies betrifft zunehmend auch den Dienstleistungssektor, der einem enormen Kostendruck unterliegt. An der Tagesordnung sind Ausgründungen und Abspaltungen (wie etwa Service-GmbH im Gesundheitsbereich), mit deren Hilfe nicht nur Personal eingespart, sondern auch Tarife gesprengt werden sollen oder gar die Mitbestimmung durch Interessenvertretung erschwert wird.

Unsere Erfahrungen zeigen, dass solche Vorhaben häufig wenig durchdacht sind: Zahlen werden mangelhaft aufbereitet und einseitig interpretiert, um bereits feststehende Maßnahmen (schnelle Kostensenkung durch Entlassungen) zu legitimieren; indirekte Folgekosten werden nicht identifiziert und eingerechnet; ein tragfähiges Gesamtkonzept fehlt.

Die TBS hilft Interessenvertretungen ihre drängenden Fragen zu beantworten, etwa nach der Seriosität vorgelegter Zahlen und Konzepte, dem wirtschaftlichen Nutzen von Verzichtsmaßnahmen der Beschäftigten, den Erfolgsaussichten von Sanierungskonzepten und Auslagerungsplänen.

Bei Betriebsänderungen ist der Arbeitgeber auf den Betriebsrat angewiesen. Dies kann – in den Verhandlungen über Interessenausgleich und Sozialplan – u.a. dazu genutzt werden, das Ansinnen des Arbeitgebers zu prüfen und Alternativen zur geplanten Maßnahme vorzuschlagen. Die zuständige Gewerkschaft und der Betriebsrat bringen hierbei immer häufiger die TBS ins Spiel, um Alternativen zu entwickeln, zu prüfen und umzusetzen.

Wenn es gelingt, den Arbeitgeber zu einer Beauftragung der TBS als Alternativgutachter zu bewegen, können wir tätig werden und gemeinsam mit Interessenvertretung und Beschäftigten Strategien entwickeln, um notwendige Einsparungen ohne Personalabbau zu erreichen.