Seminar

Die Schwerbehindertenvertretung und der Datenschutz

Datenschutz für die Schwerbehindertenvertretung

Die Vertrauensperson der scherbehinderten Menschen hat im Rahmen ihrer allgemeinen und speziellen Informations- und Unterrichtungsrechte den Anspruch auf eine Fülle von Unterlagen, Schriftstücken und Daten. Darunter fallen auch hochsensible Gesundheitsdaten von Mitarbeitern.

Bei den Beratungsgesprächen werden Informationen ausgetauscht, die die SBV ggf. für die weitere Beratung speichern möchte. Stellt ein Mitarbeiter einen Antrag auf Feststellung einer Behinderung gemäß §152 SGB IX und nimmt die Unterstützung der SBV in Anspruch, entstehen ebenso personenbezogene Daten, wie beim Erstellen eines Gleichstellungsantrags.

Bewerben sich Menschen mit Schwerbehinderung auf einen Arbeitsplatz im Betrieb, ist die SBV gemäß §164 SGB IX unmittelbar zu informieren. Auch hier fallen personenbezogene Daten an

Diese Daten müssen vor unberechtigten Zugriffen geschützt werden.

Wer mit personenbezogenen Daten, insbesondere auch mit Gesundheitsdaten arbeitet braucht entsprechende Kenntnisse im Datenschutz!

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Rechtliche Vorgaben und Anforderungen an den Datenschutz in Betrieb und SBV-Büro
  • Aufbewahrung von Akten
  • Rolle, Rechte und Pflichten des betrieblichen und behördlichen Datenschutzbeauftragten
  • Wie sicher ist der Betriebsrats-PC?
  • Sichere Kommunikation (Verschlüsselung, mobile Datenträger, Telefon, Handy)
  • Technischer Datenschutz und Datensicherung
  • Sicherheits- und Datenschutzkonzept

Diese Fragen wollen wir diskutieren und zum Teil in praktischen Übungen beantworten.

Seminarnummer

180823WN

Datum

23.08.2018

Zeit

09:00–16:30 Uhr

Kategorie A / B / C

€ 260 / 0 / 0

Nähere Informationen zu den Preis-Kategorien können Sie den Teilnahmebedingungen entnehmen.

Thema

Sonstiges

EDV und Datenschutz

Ort

InterCity Hotel
Binger Str. 21, 55131 Mainz

Referenten

Wolfgang Nöll, WN
Björn Heinicke, BJH

Anmeldeschluss

27.07.2018